Die neue Fraktion der Kasseler Linken wird sich auch in der kommenden Wahlperiode für soziale Themen wie angemessene Kosten der Unterkunft, die Einführung eines Kasselpasses, die Einrichtung eines Bürgerhaushaltes, den Ausbau der Kindertagesstätten, den Erhalt des Klinikums als kommunales Krankenhaus, ein Sozialticket im Nahverkehr und für den Erhalt der freien Kulturszene in Kassel stark machen. Auch Themen wie Stadtentwicklung, Umwelt, die regionale Energiewende und Bürgerbeteiligung sind weiterhin wichtige Schwerpunkte.
Aus der Kommunalwahl ist die Fraktion des Bündnisses Kasseler Linke wie in der vorherigen Wahlperiode mit 5 Sitzen für die Stadtverordnetenversammlung und einem Sitz im Magistrat hervorgegangen. Die Stimmenanzahl konnte bei dieser Wahl erhöht werden, wirkt sich aber durch die höhere Wahlbeteiligung als gleich bleibendes Ergebnis aus. Bedauern herrschte innerhalb des Bündnisses Kasseler Linke darüber, einen Zuwachs an Mandaten nicht erreicht zu haben. Auch die Notwendigkeit eines 2. Wahlgangs für die Oberbürgermeisterwahl hätte sich die Kasseler Linke gewünscht.
Freude besteht über 2 neue Sitze im Ortsbeirat Nordholland. Hier wird die Kasseler Linke künftig durch Jutta Singh-Kaushal und Steven Lavan vertreten sein.
„Die Wahlergebnisse sind als ein Arbeitsauftrag zu verstehen“, äußert sich Kai Boeddinghaus. „Als linke Fraktion wollen wir die Zusammenarbeit mit sozialen, ökologischen Gruppen in Kassel intensivieren.“ Außerdem will die Fraktion sich um eine stärkere kommunalpolitische Diskussion außerhalb der Stadtverordnetenversammlung bemühen und die Präsenz in den Stadtteilen erhöhen. Darüber waren sich die Mitglieder des Bündnisses Kasseler Linke für Arbeit und Soziale Gerechtigkeit bei ihrem Auswertungstreffen einig.
Die Kasseler Linke bedankt sich bei ihren WählerInnen für das ausgesprochene Vertrauen. Besonderer Dank gilt auch den vielen Aktiven, welche den Wahlkampf tatkräftig gestalteten und die Arbeit der Fraktion unterstützt haben.
In dem Wahlbündnis Kasseler Linke arbeiten Menschen aus linken Organisationen und aus dem außerparlamentarischen Spektrum zusammen. Die Schwerpunkte ihrer Arbeit liegen in dem Engagement für eine soziale und gerechte Stadt, gegen Privatisierung und für ökologische Stadtentwicklung.

