11. Auflage des Sozialkompasses erschienen

Die 11. aktualisierte Auflage des Kasseler Kultur- und Sozialkompasses ist nun verfügbar. Der Sozialkompass der Linksfraktion verweist auf kostenlose und kostengünstige Kultur- und Verpflegungsangebote, sowie auf Anlaufstellen bei konkreten Problemen. „Wir erhalten viele positive Rückmeldungen zum Sozialkompass und sind froh, dass in der 11. aktualisierten Auflage weitere Angebote hinzugekommen sind. Gleichzeitig konnten wir bei der Überarbeitung auch feststellen, dass viele offene Sprechstunden immer noch weggefallen sind,“ so Jenny Schirmer, die sozialpolitische Sprecherin der Linksfraktion. Der Sozialkompass hat inzwischen Nachahmer in anderen Städten und selbst in der Stadt Kassel gefunden.
„Das Hartz IV- System hat viele Menschen in die Armut geführt und den Niedriglohnsektor anwachsen lassen. Das Bürgergeld hat keinen Ausweg aus der Armut eröffnet, sondern im Gegenteil ist die Schere in den letzten Jahren der vielfachen Krisen weiter auseinander gegangen. Da müssen wir politisch dagegenhalten. Gleichzeitig ist uns wichtig, konkrete Hilfe vor Ort zu leisten und diejenigen zu stärken, die zu einer solidarischen Stadtgesellschaft beitragen“, meint Violetta Bock, Stadtverordnete der Linksfraktion.
Die elfte Auflage wurde außerdem ermöglicht durch die Unterstützung von dem Fraktionsverein der LINKEN im Hessischen Landtag, Rosa Luxemburg Stiftung Hessen, der Bundestagsabgeordneten der LINKEN Janine Wissler, sowie dem Kreisverband DIE LINKE Kassel-Stadt. Die aktuelle Auflage des Sozialkompasses liegt wie immer in vielen verschiedenen sozialen und kulturellen Einrichtungen und vor dem Fraktionsbüro der Kasseler Linke aus. Zusätzlich zum Heft gibt es auf der Internetseite http://sozialkompass-kassel.de noch weitere Informationen zu den verschiedenen Angeboten.