Angesichts der fortschreitenden Klimakrise und der Klimaschutzziele der Stadt Kassel wird der Magistrat gebeten, zeitnah Vertreter:innen der Städtischen Werke AG sowie der Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH (KVV) in den Ausschuss einzuladen. Diese sollen über die aktuellen und geplanten Maßnahmen der Städtischen Werke und der KVV zur Reduzierung klimaschädlicher Treibhausgasemissionen berichten.
Dabei sollen insbesondere folgende Bereiche beleuchtet werden:
• Entwicklung der Treibhausgasemissionen im KVV-Konzern, bereits in der Umset-zung befindliche und geplanten Maßnahmen zur Reduktion,
• Aktueller Stand und Perspektive des Müllheizkraftwerks sowie Pläne zur weiteren Reduzierung der damit verbundenen Emissionen,
• Ausbau von Photovoltaikanlagen auf Gebäuden und Anlagen,
• Einsatz von Verbrennungsmotoren im öffentlichen Nahverkehr und geplante Umstel-lung bzw. Umrüstung auf elektrische Antriebe,
• konkrete Klimaschutzziele und Zeitpläne der Städtischen Werke und der KVV sowie deren Beitrag zur Erreichung der städtischen Klimaziele,
• inwiefern der 2022 beschlossene CO2-Schattenpreis im Rahmen von Investitions-entscheidungen berücksichtigt wird (Beschluss 101.19.357)
Begründung:
Die Städtischen Werke und die KVV befinden sich als Unternehmen im Eigentum bzw. im Einflussbereich der Stadt Kassel in einer besonderen Verantwortung für die Umsetzung der städtischen Klimaschutzziele. Gleichzeitig sind Energieversorgung, Wärmeversorgung und öffentlicher Verkehr zentrale Bereiche für die Reduzierung der Treibhausgasemissionen.
Der Ausschuss soll daher einen Überblick darüber erhalten, welche Maßnahmen bereits umgesetzt wurden, welche weiteren Maßnahmen geplant sind und welchen konkreten Beitrag die städtischen Unternehmen zur Reduzierung der klimaschädlichen Emissionen leisten.
Bericht über Klimaschutzmaßnahmen der Städtischen Werke und KVV
