Kassel will weiter Lokomotiven bauen – Alstom Pläne müssen gestoppt werden!

Kassel braucht Züge, die Menschen und Regionen verbinden, und nicht noch mehr Kriegsgerät!

Die Kasseler Linke steht an der Seite der Beschäftigten Beschäftigten des Alstom-Werks, die dafür sorgen, dass moderne Loks z.B. für die DB auf die Schiene kommen. „Wir unterstützen den Widerstand von Gewerkschaft, Betriebsrat und Belegschaft gegen die Pläne zum Verkauf und Umbau des traditionsreichen Standorts. In Kassel sollen weiterhin moderne Lokomotiven gebaut werden – keine zerstörerischen Kriegsprodukte! Wir stellen uns gegen den Umbau Kassels zur Rüstungshochburg!“ sagt Sabine Leidig, Vorsitzende der Linksfraktion im Rathaus.

Myriam Kaskel-König vom Kreisvorstand führt weiter aus: „Ich habe das Werk besichtigt. Seit fast 180 Jahren werden dort in Kassel innovative Lokomotiven gebaut. Der Standort verfügt über hochqualifizierte Beschäftigte und beste Voraussetzungen, um auch künftig Eisenbahngeschichte zu schreiben und einen wichtigen Beitrag zur Verkehrswende und für den Klimaschutz zu leisten. Darauf sind die Beschäftigten und ganz Kassel stolz. Die aktuellen Überlegungen der Alstom-Chefs, den Standort in Richtung Rüstungsproduktion umzubauen oder an Rüstungskonzerne zu verkaufen, dienen vor allem den Profitinteressen der Unternehmensführung. Für die Beschäftigten drohen schlechtere Arbeitsbedingungen wie geringere Löhne und der Verlust ihrer beruflichen Perspektive. Statt sinnvoller ziviler Produkte müssten sie künftig an der Herstellung von Kriegsgerät und Tötungsmaschinen mitwirken. Die Linke lehnt diese Entwicklung entschieden ab.“

Ria Bartsch, Mitglied im Wirtschafts- und Finanzausschuss für die Linksfraktion ergänzt: „Entscheidungen darüber, welche Produkte hergestellt werden und wie sich ein Betrieb entwickelt, dürfen nicht über die Köpfe der Beschäftigten hinweg getroffen werden. Wir fordern mehr Demokratie auch in der Wirtschaft! Wir wollen eine Industrie, die dem Gemeinwohl dient – nicht nur den Aktionär:innen! Wir brauchen Produkte, die das Leben der Menschen verbessern, die Mobilitätswende voranbringen und zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen. Wir wehren uns gegen die Ausweitung von Rüstungsproduktion und gegen die Militarisierung der Betriebe. Den Umbau von ziviler Industrie hin zur Rüstungsindustrie lehnen wir ab! Unsere Stadt darf nicht zur Rüstungs-Hochburg ausgebaut werden, auch wenn die Herren von Rheinmetall, KNDS, IHK oder dem Regionalmanagement das wollen – und der Oberbürgermeister anscheinend auch. Es ist höchste Zeit für eine friedfertige Stadtentwicklung zu kämpfen!“

Die Linke lädt ein für eine friedfertige Region aktiv zu werden und den Aufrüstungstreibern entgegen zu treten. Zwei Termine gibt es diesbezüglich bereits:

  • Am 18.6.2026 19 Uhr (Parteibüro Schillerstr. 21) gibt es ein offenes Treffen, um zu besprechen, wie in Kassel gemeinsam zum Thema Antimilitarismus gearbeitet werden kann.
  • Am 20.6.2026 ab 10:30 Uhr findet eine Demonstration am Hauptbahnhof statt, die auch von der Linken unterstützt wird und durch ein Gewerkschaftsbündnis in Kassel vorbereitet wird.

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