Mit über 35 Mandatsträger*innen ist die Linke neuerdings in den kommunalpolitischen Gremien in Kassel vertreten. Die frisch gewählte Fraktion traf sich kürzlich mit Ortsbeirät*innen, ehrenamtlichen Stadträt*innen und Kreisvorstandsmitgliedern zur Klausur in Bettenhausen. Dort wurden nicht nur parlamentarische Abläufe geklärt, sondern vor allem die Weichen für eine sichtbare linke Politik in den kommenden Monaten gestellt: Mit einem Antrag für finanzielle Entlastungen will die Linksfraktion dafür sorgen, dass die StaVo spürbare Verbesserungen für Menschen mit geringem Einkommen auf den Weg bringt.
Alle anderen demokratischen Fraktionen sind eingeladen, sinnvolle Maßnahmen wie kostenloses Frühstück in allen KiTas oder ein ÖPNV-Sozialticket zum Nulltarif zu unterstützen. Auch konkrete Beschlüsse für bezahlbares Wohnen sollen noch vor der Sommerpause in die Stadtpolitik eingebracht werden. Weitere Themen sind Verbesserungen der Infrastruktur in den Stadtteilen sowie der Einsatz gegen Militarisierung, Überwachung und Rassismus vor Ort. Die Linksfraktion will Politik mit und für die Menschen in den Stadtteilen machen. Deshalb wird die Zusammenarbeit mit Ortsbeiräten und Initiativen, die für ein soziales und gerechtes Kassel kämpfen, weiter ausgebaut.
War Die Linke bislang mit 7 Stadtverordneten in der StaVo vertreten, verfügt sie nun über 11 Sitze im Kommunalparlament. Dort zeigen sich Erneuerung und Kontinuität: Violetta Bock, die im Frühjahr 2025 in den Bundestag gewählt wurde, bleibt der Kasseler Fraktion erhalten, und mit Stephanie Schury, Sabine Leidig, Ali Timtik und Lutz Getzschmann sind erfahrene Stadtverordnete vertreten. Neu in der Fraktion sind Marwa Farighi, Atilla Sarikaya, Arvid Jasper, Jule Michel, Katharina Jung und Ria Bartsch, als Nachrückerin für Ingrid Häuser-Domes, die in den Magistrat gewählt werden soll. Außerdem wurde Myriam Kaskel-König als ehrenamtliche Stadträtin nominiert.
Für den Fraktionsvorsitz wurde einstimmig eine Doppelspitze gewählt: Sabine Leidig bleibt im Amt. Gemeinsam mit ihr übernimmt künftig der neu gewählte Stadtverordnete Atilla Sarikaya den Fraktionsvorsitz. Als Stellvertreterin steht Kulturpolitikerin Stephanie Schury zur Verfügung. Die Linken Mandatsträger*innen sind sich einig, dass sie gemeinsam für eine sozialere Stadt kämpfen wollen – in der Stadtverordnetenversammlung, auf der Straße und in allen 23 Kasseler Stadtteilen.
„Ich freue mich auf die neue Aufgabe und darauf, gemeinsam Druck für soziale Politik in Kassel zu machen“, kommentiert der neue Co-Vorsitzende Atilla Sarikaya. Sabine Leidig ergänzt: „Ich bringe meine Erfahrung gerne weiterhin ein. Es ist großartig zu sehen, wie die neuen Mandatsträger*innen mit viel Energie und guten Ideen unsere Arbeit bereichern. Wir werden solidarisch und auf Augenhöhe zusammenarbeiten – auch mit unserem tollen Büroteam.“
Radikal sozial für Kassel – jetzt erst recht!

