Konkrete Hilfe für Menschen mit wenig Geld: Die Kasseler Linksfraktion hat die 12. Auflage des Kultur- und Sozialkompasses veröffentlicht. Die Broschüre ist kostenlos und kann ab sofort im Partei- oder Fraktionsbüro abgeholt werden. Auf 40 Seiten finden sich viele hilfreiche Informationen für Menschen, die Unterstützung suchen – sei es in finanziellen Notlagen, bei Fragen zu Wohnen und Arbeit oder zu günstigen Freizeitoptionen in Kassel.
In der neuesten Ausgabe des beliebten „alternativen Stadtführers für den kleinen Geldbeutel“ wurden weitere Einrichtungen ergänzt, sowie Öffnungszeiten und Adressen aktualisiert. Die neue Ausgabe wird in zahlreichen sozialen Einrichtungen, Beratungsstellen, Stadtteilzentren und kulturellen Orten im Stadtgebiet ausliegen. Auf der Internetseite http://sozialkompass-kassel.de gibt es zudem ein erweitertes mehrsprachiges Angebot, das regelmäßig aktualisiert wird.
„Wir freuen uns sehr über die hohe Nachfrage nach dem Sozialkompass und die vielen positiven Rückmeldungen an Infoständen, von Initiativen und Vereinen sowie in unseren Sozialsprechstunden!“, sagt Steven Lavan, sozialpolitischer Sprecher der Fraktion.
„Gerade in Zeiten steigender Mieten und Lebenshaltungskosten sowie sozialer Unsicherheit ist es wichtig, niedrigschwellige Angebote und Beratungsstellen sichtbar zu machen“, erklärt Fraktionsvorsitzende Sabine Leidig. „Der Sozialkompass soll Mut machen, den Zugang zu Unterstützung und kostengünstigen Verpflegungsangeboten ermöglichen, und zugleich die enorme Arbeit der vielen Beratungsstellen, Vereine und Initiativen würdigen.“
Abgeordnete Violetta Bock ergänzt: „Der Sozialkompass soll neben konkreten Beratungsangeboten auch den Zugang zu Freizeitaktivitäten, Kultur und Bildung erleichtern. Zahlreiche Stadtteilzentren und Nachbarschaftsinitiativen bieten die Möglichkeit, sich mit Nachbar*innen zu vernetzen. Angesichts sozialer Kürzungen, Klimakatastrophe und Kriegen sind Gemeinschaft und Solidarität wichtiger denn je!“
Damit versteht sich der Sozialkompass nicht nur als Wegweiser für Ratsuchende, sondern auch als Ausdruck einer solidarischen Stadtgesellschaft, für die sich die Linke einsetzt. Gemeinschaft und Unterstützung dürfen keine Frage des Geldbeutels sein!
Die 12. Auflage wird von der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen, dem Kreisverband der Linken Kassel-Stadt sowie den Bundestagsabgeordneten Desiree Becker, Violetta Bock und Jörg Cézanne unterstützt.

