Warmes Kassel – solidarisch durch den Winter

1. Welche Strategie verfolgt die Stadt Kassel, um sicherzustellen, dass alle Bürger*innen ihre Wohnungen im Winter ausreichend beheizen können und keine Energiesperren verhängt werden?
2. Welche kurzfristigen Beratungs- und finanziellen Unterstützungsangebote stehen von Energiearmut betroffenen Haushalten zur Verfügung, um ausreichende Wohnraumbeheizung zu gewährleisten?
3. Wie stellt die Stadt sicher, dass alle Bürger*innen über bestehende Hilfsangebote informiert sind?
4. Welche Maßnahmen wurden ergriffen, um tagsüber dezentrale Wärmeräume für Menschen bereitzustellen, die ihre Wohnungen nicht ausreichend beheizen können?
5. Besteht die Möglichkeit, kommunale Einrichtungen (wie Stadtteilzentren, Bibliotheken, das Rathaus etc.) als (zusätzliche) Wärmeinseln in besonders kalten Perioden explizit auch zum Aufwärmen zur Verfügung zu stellen und länger offen zu halten?
6. Wie werden soziale Träger bei der Bewältigung gestiegener Energiekosten unterstützt?
7. Wird analog der Fachstelle Wohnen an einer Fachstelle Energie gearbeitet, um Gas- und Stromsperren durch zeitweise Übernahme der Nachzahlungskosten zu verhindern? Falls nein, warum nicht?
8. Welche Maßnahmen ergreift die Stadt Kassel mit den Städtischen Werken, um bei Zentralheizungen und zahlungssäumigen Vermietern Energiesperren zu vermeiden, unter denen ausschließlich die Mieter*innen leiden?
9. Welche Möglichkeiten sieht der Magistrat, Energiesperren in Absprache mit den Städtischen Werken zu beenden und durch individuelle Lösungen wie Schuldnerberatung und Stundung zu ersetzen?
10. Inwiefern steht die Stadt Kassel mit anderen Kommunen im Austausch über lokale Maßnahmen gegen Energiearmut?